Coronakrise: Die Wiederauferstehung des Automobils

Inmitten der Coronakrise erlebt die individuelle Mobilität des Autos ein ungeahntes Comeback. Die Menschen beginnen sich wieder an die Vorteile Ihres Auto zu erinnern. Eine Zusammenfassung der aktuellen Situation und ein Ausblick auf die Zukunft.

Coronakrise: Die Wiederauferstehung des Automobils

Die neue Lust am Auto

Inmitten der Coronakrise erlebt die individuelle Mobilität des Autos ein ungeahntes Comeback.

Diese Entwicklung hat gleich mehrere Gründe:

Während Reisen mit Bus, Bahn und Flugzeug auf ein Minimum reduziert bzw. sogar komplett eingestellt werden (müssen) und somit längere Distanzen ohne Auto nicht zu bewältigen sind, ist der zwischenmenschliche Kontakt im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden, da das Risiko einer Ansteckung in Menschenmengen ohne ausreichend Abstand einfach zu groß ist.

Im Angesicht dessen, beginnen sich die Menschen sich wieder an Ihr Auto zu erinnern, welches Ihnen alle Freiheiten gab, von A nach B zu kommen und sich , ohne der Gefahr eine Ansteckung mit einem potentiell tödlichen Virus, fortzubewegen.

Selbst Kurzstrecken zum nächstgelegenen Supermarkt in nur 500m Entfernung sind nun gesellschaftlich wieder akzeptiert: keine schrägen Blicke, wenn der Motor startet, keine mahnenden Worte besorgter Mitbürger, dass man doch mal das Auto stehen lassen könne.

Autofahren ist wieder "in". Auch mit Verbrennungsmotor.

"Im April dürfte es eine Normalisierung in China geben."
(O. Zipse, CEO BMW AG, 19.03.2020)

Was bedeutet die aktuelle Coronakrise für die Zukunft des Automobils?

Ob die angeschobene Elektrifizierung des individuellen Automobilverkehrs nach der Überwindung (gesundheitlichen) Coronakrise weiter fortgesetzt wird, ist fraglich. Derzeit denkt niemand, weder die Unternehmen oder gar der Staat daran, den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben oder die Produktionszahlen elektrisch betriebener Autos anzukurbeln.

Und auch wenn die Pandemie irgendwann überwunden ist: die finanziellen Belastungen der Automobilhersteller und Automobilhändler sind enorm. Nicht nur der Produktionsstopp und die Schließung der Verkaufsflächen bedeuten finanzielle Mehrbelastungen, sondern auch die Wiederaufnahme der Produktion und der Vertriebsbemühungen sind finanziell nicht zu vernachlässigen.

Dies wird wiederum dazu führen, dass niemand Geld für teuere Innovationen wie Elektroautos, E-Ladesäulen und Wasserstofftechnologie  ausgeben wird, sondern die Unternehmen die verlorene Umsätze und Erträge über bewährte und etablierte Produkte mit entsprechenden Verkaufszahlen wieder verdienen müssen. Das bedeutet: mit Verbrennern, denn teuere und ineffiziente Elektrofahrzeuge wird sich nach der Coronakrise schlicht und einfach niemand leisten können, da die Kaufkraft auch bei optimistischen Prognosen über den Verlauf der Krise, deutlich zurückgehen wird.

Wie können wir Sie nach der Krise unterstützen?

Eine große Bedeutung kommt beim anstehenden wirtschaftlichen Wiederaufbau auch der Digitalisierung von Prozessen in den Unternehmen zu, insbesondere um die Effizienz zu steigern und personalintensive Standardaufgaben zu virtualisieren um die dadurch freigesetzten Personalressourcen sinnvoller einzusetzen. Denn am Ende gilt auch hier der Spruch "Sales cures all" – zu deutsch: "Vertrieb heilt alles."

Auch in der aktuellen Krise sind wir mit unseren Experten für Sie rund um die Uhr da und helfen Ihnen, die wirtschaftlichen Folgen für Ihr Unternehmen abzufedern und Ihren Vertrieb zukunftsfähig digital über alle Kanäle hinweg aufzustellen.

Sprechen Sie uns jederzeit  unter Telefon +49 (0)30 863 963 59-0 oder per E-Mail info@dicoso.de an.

Bleiben Sie gesund!


(Photo by A. L. on Unsplash)

Oops! Something went wrong while submitting the form